Dr. Michael Hein

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Aktuelle Arbeitsschwerpunkte

  • konstitutionelle »Ewigkeits-« und Erschwernisklauseln
  • Verfassungspolitik, insbesondere in Mittel- und Osteuropa
  • Verfassungsgerichte
  • Politische Systeme in Südosteuropa, insbesondere Bulgarien und Rumänien
  • Systemtheorie

Aktuelles Forschungsprojekt (seit 2014, Habilitationsvorhaben)

»›Ewigkeits‹ und Erschwernisklauseln in den Verfassungen moderner Staaten:
Herkunft – Verbreitung – Inhalt – Begründung – Wirkung«

Das Projekt beschäftigt sich mit der ideen- wie ereignisgeschichtlichen Herkunft, der globalen Verbreitung, den Regelungsinhalten, den normativen Begründungen und den empirischen Wirkungen von Erschwernis- und Ewigkeitsklauseln in den Verfassungen moderner Staaten: Wann und in welchem Kontext ist die Idee der solcher Klauseln entstanden? Wie hat sie sich in der juristischen bzw. politischen Theorie ausgebreitet? Welche Begründungsmuster finden sich für und gegen solche Regelungen? Wie haben sich Änderungserschwernisse und -verbote global in realen Staatsverfassungen verbreitet? Welche Inhalte weisen diese Regelungen auf? Welche Faktoren führen zur Kodifizierung von Erschwernis- und Ewigkeitsklauseln? Welche Wirkungen zeitigen sie in der politischen und rechtlichen Praxis? Und: Welche Argumente lassen sich für oder gegen ihre Einführung vorbringen?

Forschungsnetzwerk (2013–2015, drittmittelgefördert)

»Verfassungspolitik in den postsozialistischen Staaten Mittel- und Osteuropas«

Das Forschungsnetzwerk befasste sich aus politikwissenschaftlicher Perspektive mit den konstitutionellen Politiken in insgesamt 20 Ländern nach der ersten postsozialistischen Verfassungsgebung Anfang/Mitte der 1990er Jahre (ich untersuchte die Fälle Bulgarien und Rumänien). Das Netzwerk vereinte 17 Postdoktoranden und Doktoranden an Standorten in Deutschland, der Schweiz, Bosnien & Herzegowina und Russland. Koordiniert wurde es gemeinsam von Dr. Anna Fruhstorfer (Humboldt-Universität Berlin) und mir. Finanziell gefördert wurde es im Rahmen der “Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder” durch die Humboldt-Universität Berlin. Ausführliche Informationen: verfassungspolitik.wordpress.com. Die Ergebnisse der Netzwerkarbeit werden im Frühjahr 2016 in einem englischsprachigen Sammelband bei Springer VS veröffentlicht.

Forschungsprojekt »Verfahrensarten« (2011–2015)
gemeinsam mit Dr. Stefan Ewert (Universität Greifswald)

»Der Einfluss der Verfahrensarten auf die Politisierung von Verfassungsgerichten«

Das Projekt beschäftigte sich mit der Frage, ob und inwieweit die bei einem Verfassungsgericht möglichen Verfahrensarten die Politisierung dieses Gerichts beeinflussen. Neben der theoretischen Diskussion des Politisierungsbegriffs wurden in diesem Forschungsprojekt die Verfassungsgerichte Deutschlands, Bulgariens und Portugals mit statistischen Methoden komparativ untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden in mehreren Aufsätzen veröffentlicht.

Dissertation (2006–2012)

»Verfassungskonflikte zwischen Politik und Recht in Südosteuropa. Bulgarien und Rumänien nach 1989 im Vergleich.«

Doktorvater: Prof. Dr. Hubertus Buchstein, Zweitgutachterin: Prof. Dr. Petra Stykow.
Das Promotionsverfahren zum Dr. phil. wurde im Januar 2012 abgeschlossen. Die Arbeit wurde Anfang 2013 im Nomos-Verlag, Baden-Baden (Reihe: »Politik und Recht«) veröffentlicht. Zum Verlag  Download via nomos-elibrary.de

Die Arbeit wurde mit dem Förderpreis der Fritz und Helga Exner-Stiftung für herausragende Leistungen im Bereich der Südosteuropa-Forschung ausgezeichnet.

Des Weiteren wurde die Studie mit dem Promotionspreis der Universität Greifswald 2012, gestiftet von der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität, ausgezeichnet.

Wissenschaftliches Netzwerk (DFG-gefördert, 2009–2011)

»Herrschaft in Südosteuropa – kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven«

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Nachwuchswissenschaftler-Netzwerk beschäftigte sich mit den historisch-sozialen Entstehungszusammenhängen und Ausprägungen von Herrschaftsformen in Südosteuropa.

Koordinatoren: Dr. Mihai-Dumitru Grigore, Radu Harald Dinu, M.A., und Marc Živojinović, M.A. (alle Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt).

Der Sammelband mit den Ergebnissen der Netzwerkarbeit ist 2012 bei V&R unipress erschienen. Download via v-r.de

Magisterarbeit (2005)

»Prekäre Stabilität. Verfassungskonflikt und Verfassungspolitik in Bulgarien seit 2002.«

Betreuer und Erstgutachter: Prof. Dr. Andreas Anter, Zweitgutachter: Prof. Dr. Stefan Troebst.

Exposé. In: Südosteuropa-Gesellschaft (Hrsg.): Dr. Fritz Exner-Kolloquium für Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Südosteuropa-Forschung. Exposés. München 2006, S. 38–41. Download via sogde.org

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